1. Prohibitia are un efect preventiv. Legalizarea ar duce la o crestere accentuata a consumului
noiembrie 2, 2007
Raspunsul nostru:
Politicile actuale considera ca pedepsirea consumului de cannabis si urmarirea penala a consumatorilor previne consumul de canabis, lipsa acestor masuri atragand dupa sine o crestere a consumului.
Multe date vorbesc insa impotriva acestei idei considerate adevarate dar care nu se bazeaza de fapt pe nici un studiu:
Spre expemplu in Germania, o tara mai activasi mai experimentata in domeniul legilor si luptelor anti-droguri, consumul regulat de canabis nu este mai putin raspandit decat in Olanda, o tara cu o politica mai relaxata: Studiul realizat de ministerele de sanatate din cele doua tari din 1997 si 2000 arata ca in 1997 in Olanda exista un procent de consumatori de 2,5% din populatie si in Germania de 2,8% si in 2000 erau 3% in Olanda si 3,4 in Germania.
• Regelmäßiger Cannabiskonsum ist in Deutschland nicht weniger weit verbreitet als in den Nieder¬landen: Das bewiesen Studien für das deutsche bzw. niederländische Gesund¬heitsministerium aus den Jahren 1997 und 2000. Während 1997 nur 2,5 Prozent der befragten Niederländer im letzten Monat Cannabis konsumiert hatten, waren es in Gesamtdeutschland 2,8 Prozent und in Westdeutschland 3,0 Prozent. Im Jahre 2000 konsumierten 3,0 Prozent der befragten Niederländer, 3,4 Prozent der Westdeutschen und 3,0 Prozent der Ost¬deutschen im Monat vor der Umfrage. (Siehe Seite 27)
• In Deutschland stieg der Cannabiskonsum in den drogenpolitisch eher repressiven neuen Bundesländern in den letzten Jahren deutlich stärker an als im Westen. In nur einem Jahrzehnt holte der Osten 30 Jahre Vorsprung des Westens auf, obwohl sich die aktuelle Konsumrate in dieser Zeit auch im Westen nochmals verdoppelte. Eine Stabilisierung der Konsumsverbreitung auf einem deutlich niedrigeren Niveau als im Westen konnte trotz mehr Repression nicht erreicht werden.
• Eine Repräsentativumfrage der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) aus dem Jahre 2000 zeigte, dass in der eher repressiven Westschweiz Cannabiskonsum weiter verbreitet ist (39 Prozent der Männer zwischen 15 und 74 haben es jemals konsumiert) als in der toleranten Deutsch- (32 Prozent) und Südschweiz (28 Prozent).
• Als in den USA Mitte der 70er Jahre wegen der rapide steigenden Kosten für die Strafverfolgung der Besitz kleiner Mengen Cannabis (meist 30 Gramm) in den Bundesstaaten Oregon, Kalifornien und 10 weiteren Staaten entkrimi¬nalisiert wurde, stieg der Konsum dort in den folgenden Jahren im Schnitt weniger stark an als in Bundesstaaten die harte Strafen beibehielten.
• Die USA, wo es in bestimmten Bundesstaaten für Cannabisbesitz sogar lebens¬längliche Strafen gibt, gehören zu den Ländern wo der Konsum illegaler Drogen am verbreitetsten ist: Es konsumieren deutlich weniger Niederländer ab 12 Jahren als Amerikaner mindestens monatlich Cannabis (3 Prozent bzw. 5 Prozent). 47 Prozent der Amerikaner haben Cannabis probiert aber nur 17 Prozent der Niederländer. Der Anteil der Amerikaner mit Heroinerfahrung ist gar viermal höher (0,3 Prozent bzw. 1,1 Prozent).
• Der Bericht vom 30.4.1999 der Schweizer Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Schweizer Parlaments kam zu folgendem Schluss: “Die verbreitete Vermutung einer ins Gewicht fallenden generalpräventiven Wirkung der Konsumstrafbarkeit kann nicht nachgewiesen werden und scheint auch wenig plausibel. [...] Sämtliche empirischen Untersuchungen und statistischen Daten [...] deuten dementsprechend mit steter Regelmäßigkeit darauf hin, dass zwischen der Verbreitung/Häufigkeit des Drogenkonsums und der strafrechtlichen Ver¬folgungs- und Sanktionierungspraxis kein signifikanter Zusammenhang besteht.”
• Eine Studie in der Februarausgabe 2001 des British Journal of Psychiatry kam deshalb zu dem Schluss: “Das verfügbare Beweismaterial zeigt, dass [...] eine Abschaffung der strafbewehrten Verbote (Entkriminalisierung) von Cannabis die Verbreitung von Cannabis und anderen illegalen Drogen nicht steigern wird.”
• Das Verbot spielt beim Entschluss, den Cannabiskonsum einzustellen so gut wie keine Rolle. Laut der Repräsentativumfrage des Instituts für Therapie¬forschung in München (Kraus/Bauernfeind 1997) gaben von den befragten ehemaligen Cannabis¬kon¬sumenten folgender Prozentsatz als Grund an warum sie mit dem Konsum aufgehört haben:
“Angst vor Bestrafung”: 2,8 Prozent
“Verfahren gegen mich”: 0,2 Prozent
“Gerichtliche Verurteilung”: 0,1 Prozent
“War in Haft”: 0,1 Prozent
aber:
“Nur probieren”: 85,4 Prozent
“Hat nichts gebracht”: 48,4 Prozent
“Wirkung unangenehm”: 17,5 Prozent
“Angst süchtig zu werden”: 18,5 Prozent
“Angst vor gesundheitlichen Schäden”: 13,1 Prozent
Eine konsumminimierende Wirkung der Cannabisrepression ist mit den verfügbaren Zahlen aus wissenschaftlichen Studien also nicht zu belegen.
Lasă un Răspuns